Game-Empfehlung: Don’t Starve

Don’t Starve ist ein Survivalspiel mit Suchtfaktor. Ihr werdet mit eurem Charakter in eine wunderbar skurill-schräg gezeichnete Welt in 2D-Grafik mit verschiedenartigen Regionen, fremdartigen Wesen und vielen, vielen seltsamen Dingen hineingeworfen und müsst – nun ja, der Titel verrät schon das primäre Spielziel – nicht verhungern. Wobei Nahrungsmangel bei weitem nicht das Gefährlichste ist, womit ihr euch auseinandersetzen müsst.
Was eure Spielfigur schneller töten kann, als ihr „Was zur HÖLLE??“ rufen könnt ist – die Dunkelheit. Genauer gesagt, die Monster, die in der Dunkelheit lauern. Deswegen sollte man ab der Dämmerung immer schön die Tageszeitanzeige im Auge behalten und unbedingt darauf achten, bei Einbruch der Dunkelheit auch ausreichend Feuerholz im Inventar zu haben.

Hat man diese zwei grundlegenden Gefahren verstanden, ist man schon auf einem guten Weg, lange genug am Leben zu bleiben um zu erkunden, zu sammeln, zu bauen und zu erfinden. Felder, Vogelfallen, Angelruten, Zelte, all diese Dinge helfen euch beim Überleben. Und es gibt so viel zu Entdecken! Allerdings ist das Erkunden der seltsamen Welt von Don’t Starve mit dem Grundsatz Learning by dying verbunden.
„Ist das jetzt nützlich oder bringt es mich um…?“ ist die Frage, die ihr euch immer wieder stellen werdet und auch stellen solltet.
Denn euren Spielfortschritt könnt ihr zwar abspeichern, um das Spiel zu beenden und später weiterzumachen – nach dem Tod eurer Spielfigur wird dieser aber automatisch gelöscht. Ihr müsst also wieder von vorne anfangen!
Dieser ungewöhnliche Spielmechanismus birgt zwar ein hohes Frustrationspotential, macht das Ganze aber auch um einiges spannender.

Weitere Elemente des Spiels sind freundliche Schweine, die sich bei Vollmond in fiese Werschweine verwandeln, Essen, das auch tatsächlich verdirbt, wenn es zu lange gelagert wird, der Wechsel vom einfach zu überlebenden Sommer in den harten Winter und ganz wichtig, „Sanity“, die Anzeige eures Geisteszustand, die ihr neben eurem Magen und eurer Gesundheitsanzeige gut gefüllt halten müsst.
Dunkelheit oder die Anwesenheit von Monstern wirken sich negativ auf die Sanity aus, das Essen bestimmter Lebensmittel, das Durchschlafen der Nächte oder das Tragen einer hübschen Blumenkrone füllen die Anzeige wieder auf.

In der Erweiterung „Reign of Giants“ wird das ganze Spielerlebnis noch mal umfangreicher und auch anspruchsvoller.
Die wichtigste Änderung ist wohl die Einführung von Frühling und Herbst und der erhöhte Schwierigkeitsgrad des Sommers durch Überhitzung und spontane Brände der Pflanzen und Objekte. Auch neue Regionen wurden eingeführt, z.B die Sandwüste und der Birkenwald.
Viel mehr kann ich zu Reign of Giants leider gar nicht sagen, weil ich es bisher noch nicht mal über meinen ersten Sommer hinausgeschafft habe… *hüstel*

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass es nun auch Don’t Starve Together gibt, bei dem ihr im Online-Mehrspieler-Modus ums Überleben kämpfen könnt. Habe ich bisher noch nicht ausprobiert, deswegen kann ich hierzu keine Erfahrungen teilen.

Hersteller:
Klei Entertainment
Preis:
Grundspiel $14,99
Grundspiel + Reign of Giants $18,99
Grundspiel + RoG + Don’t Starve Together $22,99
(Paypal wird benötigt)

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Veröffentlicht in Games

Ein Gedanke zu “Game-Empfehlung: Don’t Starve

  1. Learning by dying :D.
    Das klingt nach einem Spiel, in dem ich nach zwei Minuten spätestens tot wäre ^^. Und nach einem, bei dem ich die ganze Zeit meinen Computer frustriert anschreien würde. Aber ich mag solche Strategiespiele, bei denen man auch nachdenken muss, um zu überleben. Nur kann ich die bloß immer eine begrenzte Zeit spielen, weil ich sonst ausraste.
    Klingt jedenfalls cool :D.

    LG,
    Charlie

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